„YOUNIWORTH – Respekt-Coach“ ein Projekt zum respektvollen Zusammenarbeiten und Zusammenleben

 

Ausstellungseröffnung durch Willibald Hogger, stellvertretender Landrat

Am 06.11.2018 war es soweit. Mit der Eröffnung der Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zum Thema Zusammenleben von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fiel der Startschuss zum Projekt „RESPEKT-Coach“ am BSZ.
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Willibald Hogger die Bedeutung des respektvollen gemeinsamen Miteinanders in einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft.
Jürgen Wagner vom Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg erläuterte den Schülerinnen und Schülern und den zahlreichen geladenen Gästen die Inhalte der Ausstellung YOUNIWORTH. So lernen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in 8 Stationen mit vielen interaktiven Möglichkeiten eine Menge über die Geschichte der Migration, die Herkunft mancher Worte, derer wir uns täglich bedienen, das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile.
Die Wanderausstellung „YOUNIWORTH“ kann vom 05.11.2018 bis 14.11.2018 in der Aula der Schule besucht werden. Besucherinnen und Besucher kommen spielerisch in Austausch und einen Dialog.
Im Rahmen des Projekts „Respekt-Coach“ sind im Kalenderjahr 2019 weitere Angebote geplant. Workshops zur Förderung der Informationskompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit „fakenews“ schulen, sondern auch auf Phänomene wie „hatespeech“ und „shitstorm“ aufmerksam machen und sensibilisieren. Es ist eine Modulreihe zum Erwerb von interkultureller Kompetenz, dem religionssensiblen Umgang sowie zur Meinungsbildung geplant. Mit einem Exkurs zum Diskussionsverhalten und zur Debattenkultur wird die Brücke zu demokratischen Prozessen geschlagen.
Das Programm ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen Extremismus, gefördert vom

 


„Bestmögliche Bildung von Anfang an!“ Das Netzwerk „BinE“ in Pielenhofen widmet sich in seiner diesjährigen Fachtagung den Bayerischen Bildungsleitlinien

Am Dienstag, den 6. November 2018 lud das Netzwerk BinE (Bildung nachhaltiger Entwicklung für Pädagogische Fachkräfte) zu einer Fachtagung in den Klosterstadel in Pielenhofen ein.

Mit dem Netzwerk BinE haben es sich die regionalen Bildungspartner in Pielenhofen seit Frühjahr 2017 zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Bildung in der Frühpädagogik zu etablieren. Die Fachtagung am 6. November passte daher zielgenau zu diesem Auftrag, da die Bayerischen Bildungsleitlinien derzeit den Orientierungsrahmen für alle außerfamiliären Bildungsorte bis zum Ende der Grundschulzeit bilden. Sie sind zudem wichtiger Bezugsrahmen für die Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dieser Bildungsorte. Mit Eva-Reichert-Garschhammer, der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Frühpädagogik München (IFP) konnte dabei eine Referentin gewonnen werden, die zum Autorenteam der Bildungsleitlinien gehört.

Zusammen mit ihrer Kollegin, Frau Dr. Claudia Wirts, verschaffte sie dem interessierten Publikum an diesem Nachmittag einen vertieften und facettenreichen Einblick in das grundlegende Bildungsverständnis der Bildungsleitlinien.

Angesichts des Themas und der Referentinnen wunderte es daher nicht, dass die Veranstaltung gut besucht war und rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fachtagung begrüßt werden konnten. Darunter Vertreterinnen der Fachaufsicht für Kindertagesstätten der Regierung der Oberpfalz und des Landratsamtes Regensburg, Erzieherinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen des Landkreises Regensburg, Lehrkräfte der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege am Staatlichen BSZ Regensburger Land, und darüber hinaus die Studierenden des 2. Studienjahres der Fachakademie.

Frau Pengler, die Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik am BSZ Regensburger Land, bedankte sich besonders bei der Gemeinde Pielenhofen, vertreten durch den 2. Bürgermeister, Herrn Jürgen Ebkemeier, für die Bereitstellung des Veranstaltungsorts. Die attraktiven Räumlichkeiten des neu sanierten Klosterstadels trugen dazu bei, dass sich die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre dem Vortrag der Referentinnen widmen konnten.

Anke Wolfram, Leiterin der Waldkinder Regensburg, und – zusammen mit Heidrun Pengler – , Teil der Arbeitsgruppe rund um BinE, freute sich über die gelungene Veranstaltung und den gewinnbringenden Austausch. Beide zeigten sich zuversichtlich, dass es auch künftig Veranstaltungen zu zeitnahen pädagogischen Themen durch das Netzwerk „BinE“ geben wird.

 

Eine-Welt-Fest im Kolpinghaus – wir waren die einzige Schule

„Die Erhaltung der Schöpfung ist ein grundlegender Auftrag der Politik und unseres Lebens.“
Diese Worte richtete der Bundesentwicklungsminister Dr. Gert Müller am Eine-Welt-Fest an seine Zuhörer. Weltweiter Handel müsse fair gehandhabt und die Ausbeutung von Menschen müsse gestoppt werden.
Am 28. Oktober hatte unsere Schule am Weltmissionstag im Kolpinghaus die große Ehre, sich als einzige Schule neben 25 anderen Ausstellern präsentieren zu dürfen.
Vorgestellt wurde das „fair trade“ – Projekt der Unterrichtsfächer Religion und Ethik. Dieses Projekt wird jährlich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler werden für die Vorteile und die Verwendung gerecht gehandelter Produkte sensibilisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung zeigten großes Interesse an unserem Schulprojekt.
Zusätzlich wurden sie auch von den leckeren Schokocookies, die die Klasse EV11b aus fair gehandelter Schokolade gebacken hatte, angelockt.
Text und Bilder: Heidi Chun

Perspektiv-Wechsel: Mit dem Rollstuhl in Regensburg unterwegs

Regensburg (hp): Im Rahmen des Vertiefungsgebiets II machte sich eine Gruppe Studierender der FakS 2 am 26. Oktober nachmittags auf den Weg, um nicht wie gewohnt als Fußgänger, sondern im Rollstuhl die Regensburger Innenstadt zu erkunden.

Die Erfahrungen der Studierenden waren eindrücklich und vielfältig:

„Der Alltag kann für Rollstuhlfahrer und  deren Begleiter sehr anstrengend werden, vor allem wenn Straßen und Wege schwer befahrbar sind.“

„In viele Geschäfte kommt man nur schwierig rein, da Stufen oder steile Rampen den Zutritt erschweren. Warum gibt es nicht viel mehr Türen, die automatisch öffnen?“

„Manchmal bräuchte man eine Klingel, um sich bei anderen Passanten bemerkbar zu machen.“

„Allerdings ist es auch nicht angenehm, die Blicke anderer auf sich zu ziehen.“

„Gibt es einen Fahrstuhl? Und wenn ja: Wo???“

„Das Sichtfeld ist eingeschränkt und die Regale sind oftmals unerreichbar hoch!“

„Es gibt auch hilfsbereite Menschen, die sehen, dass man sich abmüht und die dann einfach helfen.“ smile

 

IHK-Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen 2018

Am Freitag, den 19.10.2018, zeichnete die IHK Regensburg für die Oberpfalz und Kelheim die 83 besten Absolventinnen und Absolventen der Abschlussprüfung Sommer 2018 sowie die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe aus .
IHK-Präsident Michael Matt (vorne rechts) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes (vorne links) überreichten den jungen Fachkräften und ihren Ausbildungsbetrieben Urkunden zur Bestätigung ihrer besonderen Leistung.
Vom BSZ Regensburger Land wurde Tamara Karsten (3. Reihe links) als Floristin mit dem besten Abschluss geehrt. Frau Sandra Irrgang, Floristmeisterin und Tamaras Ausbilderin bei Irrgang Erlebnis grün GbR Schwandorf (4. Reihe links), nahm an der Feierstunde ebenso teil, wie die Schulleiterin des BSZ Regensburger Land, Frau Ernestine Schütz.
Wir wünschen Tamara Karsten eine erfolgreiche berufliche und private Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.ihk-regensburg.de/Meine_IHK/Presse/Pressemeldungen/ostbayerns-beste-fachkraefte2/4231228

Quelle: www.altrofoto.de